Schnitzelbank 2008

Wie einst Napoleon

Hockt de Xävi uf em Räbethron

Eroberet Baar mit Scharm und Wy

Nur de Zweispitz sett andersch uf em Grind obe si.                                 

 

Räbedibum, räbedibum, räbedi räbedi Räbe

Räbe, Räbe, Räbe Räbe, Räbe muesch du ha.

D’Martina und d’ V-Zug, das isch es Doppel,  juhee

Sie wäsched d’Wösch mit wissem Schnee

D’Hösli werdet nid nur suuber,  nei

Sie sind im Tumbler richtig high.

 

Ja de Schnee-, Schnee-, Schnee-, Schneewalzer tanzed mier

du mit mier, ich mit dier.

Ja de Schnee-, Schnee-, Schnee-, Schneewalzer tanzed mier.

i de Fasnachtszyt , isch das de gröschti Hit.

Im 2019 will de Päuli s’Eidgenössische z’ Baar

Er setzt sich defür i mit Huut und Haar

er hed  e richtig grosse Plan

oder eifach nur de Grössewahn.

 

S’isch ja nur es chlises Träumli gsy,

Träumli sind ja doch so schnell verbi,

s’isch ja nur es chlises Träumli gsy

Träumli sind so schnell verbi.

Zug Tourismus tued de Klimawandel schüüre

Mit Schwuule und Lesbe i de Hotel underefüüre

D’Zuger Füürwehr hed Arbet a de Wuchenänd

Mit lösche vo de Zimmerbränd.

 

Mier sy vo der Füürwehr, Tag u Nacht bereit,

chöme schnäll wie d’Füürwehr, wes um d’s lösche geit.

Mier sy vo der Füürwehr, ’s isch en alte Bruuch,

immer we me lösche sött, schteit eine uf em Schluuch.

S’grüene Anni nimmt s’Auto statt de Bus

Und isch demit scho wieder z’gäch im Schuss

Sie zahlt die Buess und jammered –s’isch en Schitt

Das es zwüsche Zug und Baar no e kei Autobahn git.

 

S’Tante Anni fahrt durs Zugerland im Auto,  im Auto, im Auto

S’Tante Anni fahrt durs Zugerland im Auto

S’Tante Anni, s’Tante Anni isch modern, hochmodern.

Und es Mini-, Mini-, Miniröckli hed sie a

Zwei Stifeli ohni Sohle und kei Absatz dra    

D’Toi Toi Schiisseli a de Fäscht bim Rathuus

Sind nid nur für d’Fraue e Gruus.

De Gmeindspräsi rännt zu de Toi Toi,

nimmt e Nase voll und wie n’es Wisel

Verschwindt er im Rathuus und macht det sin Bisel.  

 

Set go gagge, set go gagge, bi verstopft, nüt im Topf    

Ha de Dünnpfiff, ha de Dünnpfiff, Bis du froh, bis du froh Wämmer e chli tuusche, wämmer e chli tuusche,            

So setts go, so setts go.                                                                            

Friede, Freude Eierkuchen -

Den Blocher muescht du draussen suchen,

Denn im Bundesrat sind nämli

Nur no luuter wyssi Lämmli.

 

Eine Herde schwarzer Schafe ist mein Königreich  

Und das Bundeshaus war mein Palast

und die SVP der Schweiz das ist doch mein Garant

ich bin so stolz auf mein geliebtes Land.

De Gmeindrat und s’Gwärb überleget hin und här

Wie ächt d’Dorfstrass z’Baar z’beläbe wär

En Ort wo’d chönntisch jasse und gspasse, das hätt sin Reiz.

Drum bringed statt Kebab und Pub lieber e urchigi Beiz.

 

Die kleine Kneipe in unserer Strasse

Da wo das Leben noch lebenswert ist

Dort in der Kneipe in unserer Strasse

Da fragt dich keiner was du hast oder bist.

S’Rütlli isch für alli da

Für Rächts und Links und d’Mafia

De Glatzkopf staht mit em Kebab da

De Mustafa frisst en Cervela

Alli wämmer zäme stah

Muesch nur früe gnueg es Ticket ha.

 

Alls was bruchsch i de Schwiiz

das isch Liebi, frohi Stund und ä guete Fründ

Alls was bruchsch i de Schwiiz hesch du sälber

Tues verschänke und freu di dra.

I de Schwiiz chönnt sit em letscht Jänner

Fraue Fraue hürate, und Männer Männer

Dä Müller de Meier, d’Frau Blocher  d’Frau Bünzli

Ä Bock e Gäuggel, e Grite ä Tante

Und d’Pfärrer ändlich d’Ministrante.

 

Schaut her da schwimmt ein toter Fisch im Wasser                               

De mached mer hi, de mached mer hi :     

Lesbisch, lesbisch und es bitzli schwul

Lesbisch, lesbisch und es bitzli schwul 

Sie fummeln hier, sie fummeln da

Sie fummeln hier, sie fummeln da

Tausend nackte Weiber auf dem Männerpissoir.

Für d’Abteilig Friiziit und Sport isch de Herbert umeghetzt

Mit halb Chrampfe halb Tennis hed er de Poschte locker bsetzt

De Silvio und de Stefan – es macht Sinn

Schaffed jetzt 200%, Tennis lid nümme drin.

 

Ich bi de Chrampfer Herbertli, im ganze Land bekannt.

Bi immer s’flissigscht Bürschtli gsi, jetzt bin i e Vagant

Bi z'friede wenn i z'Nacht im Stroh, am Tag mis Schnäpsli ha.

Und wem der Herrgott Gsundheit schänkt. s'isch alls was bruchsch, ja,ja.


Bänke : Annelies Stebler     -   Helgen : Brigitte Andermatt

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